Ich musste leider meinen Mac wieder fit machen da mir irgendwas die ganze Kiste zerlegt hat. Das hat mich nicht nur zurückgeworfen, sondern auch dazu bewegt erneut die essentiellen Tools zu filtern. So eine Neuinstallation hat immer eine “reinigende Wirkung” - Programme an die man sich beim Aufsetzen nicht mehr erinnert sind obsolete.

Hier mal meine Favoriten.

Visor - Ein SIMBLE Bundle welches im “Quake Stil” das Terminal per Tastenkombination nach vorne holt. Sehr praktisch für schnelle SSH / SVN / BAKE Operationen. (kostenlos)

Quicksilver - Hat ein wenig gedauert bis der Groschen gefallen ist, aber das Tool hebt wirklich die Produktivität durch seine “humane” Schnittstelle zu fast allen Funktionen des Macs und installierten Apps. (kostenlos)

Caffeine - Ein kleines aber feines Menü Icon in Form einer Kaffeetasse. Ein Klick aktiviert den Koffein Modus und nervige Bildschirmschoner und Energie-Spar-Modi werden ausser Kraft gesetzt. (kostenlos)

ProjectPlus - Hab ich ja letztens erst drüber geschrieben. Für mich das ultimative TextMate Plugin. (kostenlos)

MacPorts - So manch wichtige Terminal Komandos fehlen einfach im Vergleich zu einer Unix-Dist. MacPorts gibt mir Zugriff auf “wget”, “unrar”, etc.. Quasi das APT für Mac ;) (kostenlos)

MagiCal - Nicht wirklich ein Tool aber mehr ein missing feature. Ich weiss dass man sich irgendwie das Datum neben die Uhrzeit hacken kann, aber ein schickes Icon mit Wochentag welches mir on-click einen Kalender präsentiert ist besser. (kostenlos)

Sequel Pro - SQL Browser und Fork von cocoaSQL. Smartes Interface, mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. (kostenlos)

Growl - Ja, ist Standard unter Mac-User, oder?? - Muss aber erwähnt werden. Es ist so praktisch nicht immer irgendwelche Fenster beobachten zu müssen. Steigert daher für mich definitiv die Produktivität. (kostenlos)

Cyberduck - Ich steh auf die Ente ;) FTP/SFTP/WebDav/S3, klein, viele Optionen, Top! (kostenlos)

tailDash - Ein Dashboard Widget für “tail” Ausgaben. Praktisch für jede Art von Logs.. mail, httpd, mysql, php, whatever.. (kostenlos)

MAMP - Muss man nicht viel zu sagen, oder? Apache2, MySQL, PHP4/5 für Mac. mount-move-forget. Okay.. nicht ganz “forget”.. ich map den DocRoot immer auf ~/Sites, aber das war’s dann auch. (kostenlos)

Des weiteren 2 Apps die noch nicht fertig sind, aber schon als Beta einen super Eindruck machen und auf meinem Wunschzettel stehen.

Versions - Endlich ein guter SVN Client. Am Besten find ich den Ticket-Link Support. (time limited preview, *ugh*)
Things - Find ich sehr elegant und hat schon einen festen Platz auf meinem iPhone. (free beta until release, *yay*)

So.. und nun geht’s weiter im Text, und ich hoffe das war mein letztes fsck ;)

Wow.. genau das hab ich bei TM immer vermisst!

  • SCM Status-icons für Git und SVN alla TortoiseSVN
  • Automatische Sortierung der Ordner und Dateien
  • Farbige Markierungen für Ordner und Dateien
  • Projektstatus merken und wiederherstellen

Klingt fast zu schön um wahr zu sein, und dennoch muss man nur auf Ciarán Walsh’s Blog und sich das super kleine Plugin downloaden. :)

BumpTop ist ein UI-Prototype welcher für Tablets gedacht ist. Die Idee ist dass ein Computer-Desktop grundsätzlich dem einen Schreibtisch ähnelt, auf dem Dokumente und Papierstapel überall verteilt sind. Genau dies wird hier versucht zu simulieren. Allerdings hat man in BumpTop massig Optionen und Gestures um wieder Ordnung einkehren zu lassen.

Ich hab mir heute das fast zwei Jahre alte Video angesehen und bin begeistert.

Ich frage mich allerdings wieso dieses System nicht schon auf dem Markt ist.

Also ich vermisse die Detailanzeige. Sowas wie ein Multi-Format QuickView (PDF, AVI, etc..). Das ist aber auch das einzige was mir aufgefallen ist, denn bei sovielen Icons kann man doch unmöglich wissen welches was was ist..

Alles andere ist meiner Meinung nach perfekt gelöst und einfach nur cool.

Hmm… Apple hätte sich das MacBook Air schenken, und besser ein Tablet erschaffen sollen mit Multi-Touch, dem BumpTop Interface, Leopard QuickLook und genauso dünn wie das MacBook Air (vielleicht noch dünner). Zur Krönung dann noch UMTS und wir haben ein überdimensionales iPhone mit 1A-Usability.

Ich würde es sofort kaufen.

So wie es aussieht braucht Firefox 3 noch eine Beta bevor es in die Endphase geht.

One more beta will be necessary before Mozilla starts building Firefox release candidates.

As Mozilla began the final push on Firefox 3.0 Beta 3 this week, it also announced that at least one more beta will be necessary before it starts building release candidates.

[via Macworld.co.uk]

Ich habe auf meinem MacBook die Version 3.0 Beta 2 laufen und bin sehr zufrieden mit den Neuerungen. Es ist nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig.

Leider schalten sich bei der Verwendung von FF3 jedoch bisher noch alle meine FF2 Erweiterungen einfach ab, und können auch nicht aktualisiert werden.

Ich nehme mal an dass wir uns noch locker bis hin zum März / April gedulden müssen.

Bleibt also nur weiterhin nur abwarten und Tee trinken.

Ich hab ja schon lange nichts mehr geschrieben. Nun dachte ich mir dass es mal wieder Zeit wird und suchte bei der Gelegenheit nach einem Weblog Editor für Mac.

Zuerst aber besorgte ich mir einen Feed Reader und da ja nun mein Lieblingsprogramm NetNewsWire kostenlos geworden ist, kam ich über dessen “Post to Weblog” Funktion auf MarsEdit und Ecto. MarsEdit hatte ich früher auf meinem MacBook schon ausprobiert, aber konnte mich nicht daran gewöhnen eine Software zum bloggen zu benutzen.

Bisher habe ich alle Beiträge in der einfachen Textbox des Wordpress Adminbereichs verfasst. Zum einen weil ich dort meine Tags zur Auswahl habe und zum anderen weil es einfach nahe liegt Webinhalte im Web zu erstellen.

Als erstes besuchte ich die MarsEdit Homepage. Da ich es schon kannte schaute ich zuerst auf den Preis und dann auf das Interface. Der Preis ist mit rund 30 Dollar nicht wenig, wenn man sich mal vor Augen hält das man kein “professioneller Vollzeit Blogger” ist. Das Interface war ganz nett. Leider gibt es kaum Screenshots was einen mehr oder weniger dazu zwingt es einfach zu installieren.

Vom Preis ein wenig abgeschreckt begab ich mich auf die Seite von Ecto. Diese gab sich weniger minimalistisch und sparte nicht an Screenshots.

Blogging Interface

Das Erste was mir auffiel war, dass MarsEdit und Ecto sich im Interface kaum unterscheiden.

Picture 1.png

Ecto

Als erstes probierte ich Ecto Beta 3 aus, weil das Programm nur knapp 18 Dollar kostet (sagen wir 15 Euro) und die Beta für Leopard optimiert/kompatibel ist.

Da ich häufig Bilder verwende fragte ich mich ob ich denn auch Bilder hochladen kann. Gibt nämlich nichts blöderes als wenn man nach Veröffentlichung via dem Desktop Programm nochmals in das Webinterface muss um einen Bild hochzuladen…

In der Tat kann man in Ecto locker ein Bild hochladen und es gibt auch reichlich Optionen (Speichern als, CSS Klasse, Ordner, Dimension, Format, etc.). Das ist schonmal ein riesiges Plus.

Die normalen Text-Optionen wie Fett, Kursiv, Zentriert, etc. funktionieren selbstverständlich einwandfrei. Nur gibt es die üblichen Probleme wie im jeden HTML RichEdit Editor: Das Rückgängig machen ist ziemlich dumm gelöst.

Wenn man einen Text fett macht, wird ein <strong> verwendet. Wenn man den selben Text erneut auswählt und wieder auf Fett klickt wird, anstatt das <strong> einfach zu enfternen, ein <span style=”font-style:normal”> innerhalb des <strong> eingefügt.

Das produziert auf Dauer natürlich eine Menge hässlichen HTML Code, weshalb man öfters wohl mal den Quelltext prüfen sollte.

Damit kann man leben, wenn man es weiss. Jedoch nicht mit den Problemen bei dem setzen von <blockquote>, was in meinem Test dazu geführt hat dass der gesamte Text des Beitrags damit umschlossen wurde und ich dies auch nicht rückgängig machen konnte.

Schreiben wir das mal der Beta Version gut und stören uns nicht weiter daran.

MarsEdit

Ein wenig frustriert machte ich mich an MarsEdit. Ich verprach mir was besseres davon, denn das Programm ist schliesslich eine ganze Ecke teurer.

Ich klickte sofort auf “New Post” um zu sehen in wie fern das Editing besser ist.

Also im Vergleich zu Ecto war MarsEdit total spartanisch. Keine Buttons für Fett, Kursiv, Unterstrichen oder sonstwas. Lediglich Media war nett, denn man konnte hier einfach Bilder vom Desktop oder sonstwo in das Fenster per Drag und Drop einfügen. Ich persönlich mag aber den Dateibrowser, so wie es bei Ecto auch der Fall ist.

Für die absolut wichtigen HTML Tags gibt es leider nur eine Dropdown Liste.

Dies kann auf Dauer sehr nervig werden immer die Liste aufzuklappen und nach einem HTML Tag suchen zu müssen. Im übrigen gibt es auch kein RichEdit wie in Ecto. Es ist also fast so als würde man im Adminbereich von Wordpress schreiben (ich nutzte bisher wie gesagt immer pures HTML zum schreiben meiner Beiträge).

Ein wenig angeödet von den fehlenden Buttons spielte ich mit dem Editor herum.

Das zuvor in Ecto angemerkte Problem mit den “hässlichen” Markup existiert hier natürlich nicht. Man muss schliesslich alles selber mache, aber eben genau das will ich mir ja durch ein Programm in der Preisklasse ersparen. Das einzigst Positive im Vergleich zu Ecto ist, dass man hier mit Command-Z das Tag nach dem setzen wieder sofort entfernen kann.

Wenn man das HTML Tag aber editiert, bzw. beginnt es zu löschen (mit Backspace oder so), ist das Programm nicht so intelligent auch das schliessende Tag ebenfalls sofort zu entfernen bis man das editierte Tag wieder mit “>” schliesst. Das hat ganz schnell ein wildes rumeditieren zur Folge. Ergo muss man hier ebenso vorsichtig formatieren wie in Ecto und man weiss auch nicht wie das Ergebnis aussieht wenn man fertig ist, ausser man klickt auf Vorschau.

Die Vorschaufunktion ist nett und bietet sogar eine Templatefunktion. Aber genau dies wäre überflüssig wenn man gleich ein RichEdit Fenster hätte. Ist also nicht wirklich ein Pluspunkt in einem Programm wo das Schreiben die Primärfunktion ist.

Es sind einfach zuviele Extraklicks notwendig um einen einfachen Beitrag zu verfassen.

Ende vom Lied

Ich habe mich für Ecto entschieden. Es ist günstiger und mächtiger als MarsEdit und ist ebenfalls mit NetNewsWire kompatibel. Nachdem ich MarsEdit geschlossen habe und wieder Ecto startete öffnete es mir auch sofort den Testbeitrag an welchem ich zuletzt gearbeitet habe. Das ist intuitiv und ein weiteres Plus.

Ecto - Desktop blogging for Mac

Happy Blogging!

Im Zuge der Einführung von Adobes neuer Integrated Runtime Plattform, geht Adobe einen Schritt weiter und bietet ab Anfang November Flex Builder 2 kostenlos an.

“Beginning next month, qualified education users can begin downloading Adobe Flex 2 at Adobe’s Web site” - www.infoworld.com

Nun ist die Frage was diese unter “qualified” verstehen und ob dort gewisse Auflagen zu erfüllen sind. Ich bin auf jeden Fall kein Student. :-)

Unabhängig von dem Angebot ist der Gedanke dahinter Teil einer klugen Strategie:

Zum einen sichert sich Adobe damit potenzielle Kunden für Flex 3, und zum anderen ist wohl davon auszugehen, dass diese damit interessanten Rich-Interface Anwendungen im Zusammenspiel mit dem neuen Rennpferd “Adobe Integrated Runtime” (kurz: AIR) entwickelt. Das bringt also im Gegenzug viel Publicity für AIR.

Adobe drängt sich hier richtig nach vorne und pumpt zusätzlich eine Menge Geld in Firmen, welche Adobe AIR Applikationen entwickeln (jüngst eBay). Wenn Adobe diesen Kurs beibehält könnten AIR Applikationen bald alltäglich werden.

Prism-LogoIch bin heute über Prism, ehemals WebRunner, gestolpert. Dieses Programm macht es möglich Webapplikationen wie Webmail, Kalendar und andere Dienste quasi auf seinem PC zu installieren.

Das ganze funktioniert wie folgt: Man lädt sich das 6.9 MB grosse Setup-Programm runter, installiert es mit den Standardoptionen und startet das Programm dann aus dem Startmenü. Man bekommt dann ein kleines Fenster im üblichen Mozilla-Look worin man die Adresse und einen Namen eingeben kann.

Zusätzlich gibt es Optionen welche Icons, bzw. Verknüpfungen man möchte und bestätigt das ganze dann einfach. Nun öffnet sich die Webseite in seinem eigenen Fenster und man kann sich einloggen und den Dienst innerhalb dieses Fensters nutzen.

Das klingt alles wie ein simples Lesezeichen, aber man hat dieses in einem seperaten Fenster und die Mozilla Browserengine gleich dazu.

Ich habe es mit dem Dienst “Twitter.com” ausprobiert und es war eigentlich alles recht einfach.

Prism Start Screen Prism-Twitter Setup
Prism Twitter LoginPrism-Twitter 2 Prism-Twitter

Also so wirklich überzeugt bin ich nicht. Ich habe eigentlich viel mehr gehofft dass man teile aus einer Seite extrahieren kann, ähnlich der neuen Web-Clip Funktion in Mac OS Leopard. Das wäre mal richtig cool gewesen. Wer weiss ob sich die neue Technologie in diese Richtung entwickelt.

Hmm.. ein JSON XHR mit mehr Sicherheitsfeatures klingt gut - aber wenns der User nicht hat, dann hat er einfach Pech? Verstehs nicht ganz, aber ich seh es mal als Proof of Concept. Wenn es wirklich anklang finden sollte, kann man ja immernoch darauf setzen.

JSONRequest Extension

via Ajaxian

Never before has there been a web-based Subversion browser that is as beautiful as it is simple.

Die Firma ActiveReload (Justin Palmer, Rick Olson) - bekannt durch Lighthouse - hat kürzlich eine neue Software namens Warehouse veröffentlicht. Der SVN Browser kostet nur 30 Dollar und man erhält alles was man benötigt um ein Repository schmerzlos zu pflegen. Code Highlight, Benutzerverwaltung, Ordner Bookmarks, RSS Feed für Changes und mehr.

Screenshot
Screenshot

Ich werde mir das Programm auf jeden Fall kaufen. Ich habe soviele Projekte mittlerweile dass es sich lohnt. Wichtiger Punkt war für mich vor allem das man (ungleich Mint, o.ä) nicht für jedes Projekt bezahlen muss. Freelancer-freundlich! Zahlbar via PayPal, also null Stress.

Bei Paul Stamatiou bin ich über einen netten Tip gestolpert. Der Google Notifier überträgt die Account-Daten im Klartext. Grad bei WLAN nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Mit einer kleinen Tastekombination kommt man zu einem versteckten Eigenschaftseditor, wo man HTTPS Authentifizierung aktivieren kann.

Klick auf das Icon des Notifiers (Kalender oder Gmail, egal) und halte “option (ALT)” und “kommando (Apfel)” gleichzeitig gedrückt und klick auf “Preferences (Eigenschaften)”.

In das obere Feld tipp: SecureAlways
In das Feld darunter: 1

Dann klick “Set” und starte die Google Notifier neu. Das war’s.