Der eigentliche Grund warum ich mich damals bei Audioscrobbler angemeldet habe - und dann wieder enttäuscht verliess - war, weil ich dachte das die für mich das Streaming übernehmen.. Kleines Missverständnis meinerseits.
Nun endlich hat Last.FM (Audioscrobbler) ein Sharing Feature eingebaut. Man kann sein persönliches Radio (also ein Mix aus Songs die man mag, oder als solche markiert hat) mit jedem teilen und auch in seine Seite einbauen.
Das ganze erfährt grad einen riesigen Ansturm, aber es funktioniert.
Hier mal meine Links
- Meine Radiostation
- Mein Profil
- Meine Charts
Neue Scripte sind immer eine heikle Angelegenheit. Gerade wenn es darum geht seine Applikation einer breiten Audienz zugänglich zu machen. Ich persönlich war/bin immer darauf erpicht möglichst viele Browser zu unterstützen und selbst Barrierfrei zu bleiben, trotz eines komplexen Funktionsumfangs. Mit der Zeit hat sich das allerdings gelegt …
1995 war Javascript böse und wurde von finsteren Werbefirmen missbraucht. Kurz darauf war der Internet Explorer böse, weil seine Sicherheitslücken den Dialerverbreitenden Agenturen zuviel Spielraum bot. Ende vom Lied: Kein Javascript mehr, neue Browser entstanden, Sicherheitsfirmen verdienten sich blöde und Netscape ist “die Alternative”.
10 Jahre später ist der IE6 und der neue IE7 wieder vollkommen in Ordnung und Javascript ist wieder überall aktiviert. Oder doch nicht … ?
Es gibt nun mehrere Fan-Clubs … Die neuformierte Armee von Mozilla Firefox Anhängern, die Apple Mac Fetischisten und ihr Safari, sowie die ungläubigen Windows-User die dem Opera die Treue schwören anstatt auf Firefox umzusatteln wie der Rest derer die erkannt haben das der IE nicht alles ist. Es gibt aber noch viel, viel mehr: Die Internet Explorer 5 Benutzer und Kontrollfreaks die grundsätzlich alles an ihrem Rechner abstellen und darauf bestehen das jede Seite auch so zu funktionieren hat (Erm.. ja, ok).
Da Javascript aber durch Ajax und tollen Effekt-biblotheken, entstanden durch den Web2.0 Buzz und dem Ruf nach mehr Usability, nun quasi Standard in allen neuen Projekten ist, steht man als Entwickler vor einem Rätsel: Wie zum Henker soll man hier einen Spagat machen?
Ich bin der Meinung, wie Eingangs schon angedeutet, dass wir uns entscheiden müssen - oder zumindest eine neue Basis definieren, denn es ist quasi unmöglich jedem Gerecht zu werden. Man kann einfach nicht tolle neue Applikationen ins Netz stellen ohne eine Gruppe auszuschliessen, oder auf wesentliche Funktionen zu verzichten. Auf der anderen Seite ist genau das gefragt: Wir wollen höher, schneller, besser - mit dem Beisatz: Aber mein Javascript bleibt aus!
Das beste Beispiel für meinen Entschluss ist mein aktuelles Design. Wer kein Javascript aktiviert hat wird an dieser Seite nicht viel Freude haben. Ich muss dazu aber deutlich machen das das nicht immer so gewesen ist. Es gab Zeiten wo ich nicht glücklich war bevor der HTML Quelltext nicht sauber formatiert, und komplett XHTML Strict validierte. Mittlerweile denke ich mir: ‘Schluss damit’. Jeder der einen Opera 9, Firefox oder Internet Explorer 6+ hat, sollte mit dieser Seite klar kommen. Es sind 10 Jahre ins Land gezogen seit Javascript das absolute No-No war. Wir sollten nach vorne Blicken und uns nicht von dem Irrglauben leiten lassen das man es jedem Recht machen kann.
In diesem Sinne..
Mein Wort am Sonntag ;)
Nachdem ich nun mich das Wochenende, zum Teil aus gesundheitlichen Gründen, ausgiebig mit Bloxpress beschäftigen konnte habe ich einige sehr gute Fortschritte gemacht.
Die meiste Zeit habe ich an dem Javascript-Teil verbracht und konnte an der Stelle einige Verbesserungen herbeiführen. Meine alte Version von BloxPress war ja mehr oder weniger zusammengeschustert, aber wie das halt so ist wenn man von vorne anfängt konnte ich diesmal sehr soliden Code verfassen. So ist aus dem ehemaligen Inline Javascript nun eine kleine Klasse geworden und die Generierung der Blöcke ist komplett dynamisch und lediglich Content-orientiert. Ich spiele sehr viel mit DOM anstatt mich auf PHP zu beschränken was einen signifikanten Geschwindigkeitszuwachs mit sich brachte.
Durch die Nutzung von Behaviour in Kombination mit Prototype konnte ich den Code nicht nur fast frei von Javascript halten, sondern auch das Theme für Leute benutzbar machen die kein Javascript aktivert haben. Dank dem Noscript-tag und CSS habe ich Javascript Funktionen bzw. Links die Javascript benötigen verborgen und Ajaxformulare zweigleisig ausgelegt. Eine Altlast dich ich noch beseitigen möchte ist das die verborgenen Ajax-Aktivitätsindikatoren nicht mehr im Code auftauchen. Es ist zwar nicht von Javascript abhängig, aber semantisch nicht korrekt. Eine Grafik mit dem Alternativ-text “loading” hat nicht wirklich einen Wert wenn der Bot, Screenreader oder Besucher Javascript beziehungsweise CSS deaktiviert hat. Ich habe schon einige Nachrichten und komplette Strukturen ins Javascript verfrachtet und diese Linie werde ich auch weiterverfolgen.
Auch wenn Bloxpress den Anschein erweckt vollgestopft zu sein ist dennoch ein bisschen mehr dahinter was einige Zweifel der Vergangenheit beseitigen dürfte. Das Argument das Seiten mit einem solchen Funktionsumfang Google-unfreundlich sind oder nur von dem Javascript leben möchte ich hier wiederlegen. Es geht.. es geht alles!
Pierre Francois beschreibt die wichtigsten Zutaten für einen erfolgreichen Web2.0 Startup und was man für die Zukunft wirklich alles benötigt. AJAXSQLRUBYCSSXHTML etc.. In diesem 17 minütigen Video, aufgenommen im Barcamp Boston, wird auf lustige Art und Weise (und in Englisch) ein wenig Web2.0 durch den Kakao gezogen. Die Einblendungen auf der linken Seite sind die Folien vom Beamer zur besseren Lesbarkeit. Viel Spass :)
Seit heute bin ich BETA-Tester bei ClaimID. ClaimID ist ein Dienst mit dem man eine Art Online-Kollektion von Links zur eigenen Person erstellen kann. Das Prinzip ist dabei wie bei den bekannten Bookmarkdiensten. Ein Bookmarklet ermöglicht es Seiten seinem ClaimID Profil hinzuzufügen.
Bei ClaimID geht es aber weniger um das bookmarken als vielmehr um das erstellen einer Visitenkarte. Die Aussagekraft des ganzen ist natürlich relativ fragwürdig, aber um ausmachen zu können wo sich die betreffende Person denn so rumtreibt und wo man ihn kennt ist das ganze natürlich praktisch. Ich denke das viele Leute es als Forensignatur einsetzen werden oder einfach nur zum weitergeben an neue Kontakte verwenden und auch Blogger dies als Alternative zur “Über mich”-Seite benutzen werden.
Ich habe soeben anlässlich meines vorherigen Beitrags (”Web2.0 How-To”) einen neues CSS für meinen Blog hinterlegt der genau das beinhaltet :)
Grosse Schriften
Grosse Buttons
Grosse Eingabefelder
Bunte, knallige Farben
usw..
Hier könnt ihr das Layout wechseln: Web2.0
Ihr könnt jederzeit zum normalen Theme zurückwechseln: Standard
Diese Links sind neben Fluid-White permanent in meiner Sidebar integriert.
Man nehme GROSSE Schriften, Arial oder sonstiges Sans-Serif mit vielen bunten Pastelfarben und mixe dies mit runden Ecke und Schatteneffekten und viele coole Javascript Effekte wie gelbe Fadehighlights und dergleichen. Links zu allen wichtigen Dingen für ambitionierte Web2.0 Startups hat Roman Mittermayr in seinem “Web 2.0 in a nutshell” Artikel zusammengefasst:
Mit ReminderFeed ist es möglich ohne vorherige Registrierung einen RSS Feed zu erstellen, welcher einen an Termine, Ereignisse oder sonstiges erinnern soll. Wer zum Beispiel öfters seinen Feedreader liest als auf den Kalender zu schauen ist hier wohl bestens bedient. Direkt auf der Startseite von reminderfeed.com ist auf der rechten Seite das Eingabeformular für einen neuen ReminderFeed.
Wie auch bei anderen Terminplaner ist es möglich Start und Enddatum zu setzen. Desweiteren kann man ein Passwort vergeben so das kein Fremder den Termin mehr ändern kann, denn ReminderFeed bietet die Möglichkeit seine Termin-RSS Feeds mit anderen zu teilen (sharen). Nachdem ein Feed erstellt wurde kann man Links zu dem Feed erstellen lassen um ihn z.B. in Foren, auf die Homepage oder in E-Mails zu verteilen. Interessantes Anwendungsgebiet wären hier beispielsweise LAN-Partys, Meetings oder der eigene Geburtstag.
Das ganze ist natürlich kostenlos und Werbung oder ein Geschäftsmodell konnte ich nicht entdecken.
Ich bin grad mal so ein bisschen durch die Gegend gesurft und stiess bei zwei klicks jeweils auf einen digg-clone. Danach habe ich mich mal weiter danach umgesehen und noch ein paar weitere ausgemacht.
Zur Info: Digg.com ist ein social bookmarking service, aber mit der Möglichkeit für Beiträge welche von den Benutzern frei erstellt werden dürfen abzustimmen (diggen). Ab einer gewissen Anzahl von Stimmen landen die Einträge auf der Startseite was dazu führt das in den meisten Fällen eine qualitativ hochwertige Liste an News zustande kommt, welche alleining durch die Benutzer des Systems geformt wurde.
Eine gute Idee und digg.com war der Pionier auf diesem Gebiet. Da Digg beinahe schon das altbekannte Slashdot einholt wirkt dieses Modell natürlich als überaus lukrativ und somit kommt es zu dieser Fülle von Klonen.
Hier mal eine kleine Screenshot Galerie:
Da fragt man sich schon was da los ist… :)








