Nintendo Wii Internet Channel
Hab mir vorhin mal einen W-LAN Router besorgt um mit meiner neuen Konsole noch ein paar mehr Sachen machen zu können. Der Wetter Kanal ist klasse. Naja.. interessanter ist für mich eigentlich der Internet Kanal. Dieser basiert auf Opera und kann auch meinen Blog perfekt darstellen. Noch viel interessanter ist allerdings das er Javascript unterstützt und auch Flash abspielt.
Im ersten Moment glaubte ich das der kleine Konsolenbrowser bestimmt nicht mit meinen Event Handler zum aufklappen der Beitrage meiner Startseite zurecht kommt, aber das ist nicht der Fall. Alles klappt wie bei den “Grossen”. Schön das Wii hier keine Steine in den Weg legt.
Wer weiss.. ich glaube schon das in Zukunft solche “Browser-hardware” in unseren Wohnzimmern einen festen Platz haben werden. Vor allem wenn diese die nützlichen Dinge wie Nachrichten und Wetter so benutzerfreundlich presentiert wie die Nintendo Wii. Immer alles und überall ist die Zukunft – und das am besten von einer Quelle.
Wir haben ja schon Kabelfernseh, VoIP und Internet aus nur einer Steckdose, sowie Internet-TV, HD Streaming, HDTV, DVB-T, UMTS, Mobile-TV, ADSL2, grossflächige W-LAN Zugängen, etc.
Wir müssen uns nur noch das durchringen das alles unter einen Hut zu bringen. Wie diese Konsole/Box dann heissen wird steht in den Sternen, aber das sie kommt ist sicher (oder Wunschdenken ;) ..
Ich hoffe nur das dessen Browser wenigstens ebenso kompatibel ist wie die Opera-Variante in der Wii Spielekonsole.
m3nt0r.de mit OpenID Support

Ich habe nun OpenID für Kommentare aktiviert. Man kann sich nun bei m3nt0r.de via OpenID registrieren. Einmal geschehen, seid ihr bei zukünftigen Kommentaren von der Eingabe eurer Daten befreit. Einfach die OpenID in das dafür vorgesehene Feld, Kommentar eintippen und losschicken. Der OpenID Vorgang an sich erstellt auf m3nt0r.de einen lokalen WordPress Account und somit auch ein Profil das euch frei steht zu pflegen. Zudem könnt ihr eingeloggt bleiben und braucht nicht mehr Name, Email und Homepage einzutippen. Zeitersparnis :)
Das ganze nennt sich Single-Sign-On und wird im Detail auf Wikipedia erklärt. Wer keine OpenID hat kann sich einen der vielen, meist kostenlosen, Provider raussuchen. Ich empfehle myOpenID.com. Ist einfach und stabil. Falls ihr bei AOL seid solltet ihr bereits eine OpenID haben. Ich hab gelesen das die Funktion erst kürzlich eingebaut wurde.
Das schöne an OpenID ist eben das man die Wahl hat und natürlich auch mehrere Anbieter wählen kann. Ich selbst bin zusätzlich noch bei ClaimID und Videntity.
Scheint als würde OpenID bald salonfähig
Ich lese in letzter Zeit immer mehr Meldungen über OpenID. Microsoft, AOL, Digg und jetzt gerade wieder bei WordPress.com. Scheint als wäre das wohl unsere Zukunft… Eine Stelle im Netz die unseren digitalen Ausweis bereit hält und sämtliche Informationen über uns gleich mit.
Ich selber bin ja auch zum Beispiel bei ClaimID, was zum einen ein nettes Bookmark Tool ist und zum anderen auch gleich ein OpenID Service. Theoretisch wäre dese Kombination auch noch erweiterbar mit Dingen wie: wo wir wohnen, was für Musik wir mögen, wen wir kennen oder was wir lesen.
OpenID-Anbieter wie Videntity.com bieten die Möglichkeit seiner ID viele Informationen in Form eines öffentlichen Profils zu hinterlegen. Dazu fällt mir doch gleich wieder das Video “The machine is us” ein, welches ich vor einiger Zeit hier geposted habe. Darf es einen Dienst geben der alles über uns weiss und mit dem wir uns auch im Netz zu erkennen geben? (Naja.. eigentlich gibt es diesen Dienst schon lange, nur füttern wir ihn mittlerweile freiwillig).
Ich mag die Idee von OpenID. Auch das der Service an sich dezentral ist, birgt zumindest für mich als Entwickler ein wenig Sicherheit. Aber wie es schon so oft der Fall war: Sobald viele Menschen eine Sache verstärkt nutzen, kommen auch gleich die Hacker auf den Plan die beweisen wollen dass das System nicht (für sie) sicher ist. Daher ist es gut möglich das OpenID so schnell wieder verschwindet, wie er gerade im kommen ist. Ich werde jebenfalls OpenID in meinen nächsten Projekten unterstützen. Allerdings biete ich auch weiterhin die Möglichkeit an sich dort auf herkömmlichen Wege zu registrieren und betrachte OpenID vorerst als Feature.
Es liegt ja schliesslich an dem Benutzer ob seine Zugangsdaten bei dem OpenID Service seiner Wahl sicher sind, oder?
~GetDEF(openid)~
Browserunterstüzung und sonstige Schmerzen
Neue Scripte sind immer eine heikle Angelegenheit. Gerade wenn es darum geht seine Applikation einer breiten Audienz zugänglich zu machen. Ich persönlich war/bin immer darauf erpicht möglichst viele Browser zu unterstützen und selbst Barrierfrei zu bleiben, trotz eines komplexen Funktionsumfangs. Mit der Zeit hat sich das allerdings gelegt …
1995 war Javascript böse und wurde von finsteren Werbefirmen missbraucht. Kurz darauf war der Internet Explorer böse, weil seine Sicherheitslücken den Dialerverbreitenden Agenturen zuviel Spielraum bot. Ende vom Lied: Kein Javascript mehr, neue Browser entstanden, Sicherheitsfirmen verdienten sich blöde und Netscape ist “die Alternative”.
10 Jahre später ist der IE6 und der neue IE7 wieder vollkommen in Ordnung und Javascript ist wieder überall aktiviert. Oder doch nicht … ?
Es gibt nun mehrere Fan-Clubs … Die neuformierte Armee von Mozilla Firefox Anhängern, die Apple Mac Fetischisten und ihr Safari, sowie die ungläubigen Windows-User die dem Opera die Treue schwören anstatt auf Firefox umzusatteln wie der Rest derer die erkannt haben das der IE nicht alles ist. Es gibt aber noch viel, viel mehr: Die Internet Explorer 5 Benutzer und Kontrollfreaks die grundsätzlich alles an ihrem Rechner abstellen und darauf bestehen das jede Seite auch so zu funktionieren hat (Erm.. ja, ok).
Da Javascript aber durch Ajax und tollen Effekt-biblotheken, entstanden durch den Web2.0 Buzz und dem Ruf nach mehr Usability, nun quasi Standard in allen neuen Projekten ist, steht man als Entwickler vor einem Rätsel: Wie zum Henker soll man hier einen Spagat machen?
Ich bin der Meinung, wie Eingangs schon angedeutet, dass wir uns entscheiden müssen – oder zumindest eine neue Basis definieren, denn es ist quasi unmöglich jedem Gerecht zu werden. Man kann einfach nicht tolle neue Applikationen ins Netz stellen ohne eine Gruppe auszuschliessen, oder auf wesentliche Funktionen zu verzichten. Auf der anderen Seite ist genau das gefragt: Wir wollen höher, schneller, besser – mit dem Beisatz: Aber mein Javascript bleibt aus!
Das beste Beispiel für meinen Entschluss ist mein aktuelles Design. Wer kein Javascript aktiviert hat wird an dieser Seite nicht viel Freude haben. Ich muss dazu aber deutlich machen das das nicht immer so gewesen ist. Es gab Zeiten wo ich nicht glücklich war bevor der HTML Quelltext nicht sauber formatiert, und komplett XHTML Strict validierte. Mittlerweile denke ich mir: ‘Schluss damit’. Jeder der einen Opera 9, Firefox oder Internet Explorer 6+ hat, sollte mit dieser Seite klar kommen. Es sind 10 Jahre ins Land gezogen seit Javascript das absolute No-No war. Wir sollten nach vorne Blicken und uns nicht von dem Irrglauben leiten lassen das man es jedem Recht machen kann.
In diesem Sinne..
Mein Wort am Sonntag ;)
Bloxpress macht gute Fortschritte
Nachdem ich nun mich das Wochenende, zum Teil aus gesundheitlichen Gründen, ausgiebig mit Bloxpress beschäftigen konnte habe ich einige sehr gute Fortschritte gemacht.
Die meiste Zeit habe ich an dem Javascript-Teil verbracht und konnte an der Stelle einige Verbesserungen herbeiführen. Meine alte Version von BloxPress war ja mehr oder weniger zusammengeschustert, aber wie das halt so ist wenn man von vorne anfängt konnte ich diesmal sehr soliden Code verfassen. So ist aus dem ehemaligen Inline Javascript nun eine kleine Klasse geworden und die Generierung der Blöcke ist komplett dynamisch und lediglich Content-orientiert. Ich spiele sehr viel mit DOM anstatt mich auf PHP zu beschränken was einen signifikanten Geschwindigkeitszuwachs mit sich brachte.
Durch die Nutzung von Behaviour in Kombination mit Prototype konnte ich den Code nicht nur fast frei von Javascript halten, sondern auch das Theme für Leute benutzbar machen die kein Javascript aktivert haben. Dank dem Noscript-tag und CSS habe ich Javascript Funktionen bzw. Links die Javascript benötigen verborgen und Ajaxformulare zweigleisig ausgelegt. Eine Altlast dich ich noch beseitigen möchte ist das die verborgenen Ajax-Aktivitätsindikatoren nicht mehr im Code auftauchen. Es ist zwar nicht von Javascript abhängig, aber semantisch nicht korrekt. Eine Grafik mit dem Alternativ-text “loading” hat nicht wirklich einen Wert wenn der Bot, Screenreader oder Besucher Javascript beziehungsweise CSS deaktiviert hat. Ich habe schon einige Nachrichten und komplette Strukturen ins Javascript verfrachtet und diese Linie werde ich auch weiterverfolgen.
Auch wenn Bloxpress den Anschein erweckt vollgestopft zu sein ist dennoch ein bisschen mehr dahinter was einige Zweifel der Vergangenheit beseitigen dürfte. Das Argument das Seiten mit einem solchen Funktionsumfang Google-unfreundlich sind oder nur von dem Javascript leben möchte ich hier wiederlegen. Es geht.. es geht alles!
CSS Background als Ersatz für IMG
Neben dem aktuellen Design hatte ich noch ein anderes in Arbeit welches ich aber dann gestern verworfen habe. In dem Design habe ich sehr auf ordentlichen Code geachtet und CSS, HTML, Design und Javascript von einander getrennt.
Nun las ich gerade einen Artikel auf 24 Ways in dem es um die Frage geht, ob die Lösung “Bilder mit CSS” einzufügen wirklich so eine gute Idee ist. Autor Derek Featherstone ist der Meinung das Bildelemente auch eine kommunikative Eigenschaft in Bezug auf Screenreader, bzw. im Allgemeinen haben. Damit hat er auch recht, jedoch kann man auch dieses Problem schöner aus der Welt schaffen ohne das IMG-Element zwingend zu verwenden.
CSS Reboot – Frühjahr 2006
Die CSS Reboot lädt mal wieder ein. Die CSS Reboot ist ein Gemeinschafts-Projekt für Web-Designer und Professionals aus aller Welt, welche zu einem bestimmten Datum ihre Seiten in neuem Design starten (rebooten). Dieses Mal ist der Termin für den 1. Mai 2006 festgelegt und hat bis jetzt schon über 100 Leute wieder in ihrer Teilnehmerliste. Am Stichtag werden massenhaft Leute die angemeldeten Seiten besuchen, unter die Lupe nehmen und anschliessend auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 5 (gut) dafür abstimmen.
Ich habe mich natürlich – wie auch im Herbst letzten Jahres – dazugesellt und werde mein aktuelles Design in’s Rennen schicken. Das letzte mal lag ich so um Platz 200 von 950 Teilnehmern und hoffe das ich diesmal auch recht weit oben liege, was aber letztendlich auch nicht wirklich wichtig ist. Es geht hierbei vielmehr um Luft, Liebe und ein wenig Annerkennung von anderen, denn Sach- oder Geldpreise gab und wird es meines Wissens nach auch nicht geben.
Für den kommenden Termin werde ich aber nicht extra ein neues Design fertig machen, da ich seit der letzten Reboot schon zwei “private” Reboots gemacht habe. Das hier ist quasi schon das zweite Redesign innerhalb des Zeitraums und von daher werde ich es einfach so lassen (neu ist neu). Jedoch ein paar kleine Feinheiten werde ich noch einbringen, aber ansonsten denke ich das dieses hier völlig in Ordnung ist und mir auch persönlich täglich aufs neue gefällt.
Wenn es soweit ist werde ich hier eine kleine Featureliste schreiben, um auf die speziellen Eigenheiten des Designs aufmerksam zu machen. Die Reboot ist für jeden offen und falls ihr was schickes neues habt, meldet euch direkt an. Es hat das letzte Mal unheimlich Spass gemacht und das ganze Event ist zudem auch unheimlich inspririend. Sehr, sehr viele grossartige Designs werden zu sehen sein. Schaut einfach mal in das Archiv. Ich finde manche ältere Projekte eigentlich zu schön um rebooted zu werden. :)
Internet Explorer 7: Wie werden die Reaktionen sein?
Beim durchblättern und lesen des Flickr Streams habe ich mich gefragt wie wohl der normale Webuser auf die, zum Teil interessanten, Render-Effekte und Kompatibilitätsprobleme reagieren wird.
Ich kann nur von mir ausgehen und sagen das ich mich ärgern würde wenn nach dem Update plötzlich 50% meiner Webseiten nur kaputt dargestellt werder oder gar gänzlich unbrauchbar geworden sind. Gerade bei grossen Portalen wie Yahoo sehe ich da dunkle Wolken für deren Webdesigner aufziehen.
- Zu erwartende Reaktion wäre: Deinstallation des Browsers und temporärer Rückzug nach IE6.
- Realistisch betrachtet: Der Benutzer meldet die Fehler dem Webmaster der sich schleunigst darum kümmern soll.
… denn leider muss man davon ausgehen das Microsoft über kurz oder lang seinen Browser – wie schon zuvor – der breiten Masse unterjubeln wird.
Wer hat nun also das Nachsehen?
Eine von mir willkommene Reaktion wäre das die, um ihre Lieblingsseiten geprellten, Surfer den Browser als “schlecht” einstufen und Mozilla wieder einen Zuwachs bekäme bzw. IE7 nicht “boomt”. Ich träume ja immernoch davon das ein ordentlicher Browser die Oberhand gewinnt und Microsoft mit ihren ewigen Fehltritten im Bereich Webdesign, Entwicklung und Software dahin verschwinden wo sie hingehören – nämlich unter die 50% Marke.
Die andere Richtung wäre nun wenn die Webdesigner nachgeben und ihre (teilweise durchaus sinnvollen) Hacks entfernen und eine Welle von Redesigns losrollt. Diese Entwicklung fände ich Schade, denn das würde wieder bedeuten das Microsofts Internet Explorer auf ein neues, und für die Zukunft, wieder ihre Extra-Wurst bekommen. Ich bin dagegen.
Wie seht ihr das? Wer ist hier im Zugzwang?
Welche Reaktion ist vom normalen Nutzer zu erwarten?
Wo liegt die Wurzel des übels und sollte man nachgeben?
